Sonntag, 25. Mai 2008
Denken
freigedacht, 12:59h
Wie sehr kann man etwas wollen, dass man nicht wagt zu fordern? Wie sehr begehrt man Veränderung, wenn man sie zu sehr fürchtet, um sie zu beginnen? Wir müssen aussprechen, was wir denken, damit unsere Gedanken fruchtbar werden. Das sind wir unseren Gedanken, unserem Wissen, unserer Gemeinschaft, Gesellschaft und uns selbst schuldig. Was für ein Leben soll es sonst werden, wenn wir uns lediglich vor einen Karren spannen lassen, der längst veraltet ist? Nein, heute sitzen wir lieber griesgrämig und bequem auf unseren Fernsehsesseln und motzen über die Veränderungen, die an uns getan werden, die wir uns nicht ausgesucht haben, die wir nicht befürworten. Aber warum sprechen wir uns nicht dagegen aus? Was hält uns denn davon ab? Bequemlichkeit? Wird die Bequemlichkeit, für die Generationen vor uns gearbeitet haben schließlich zu unserem Joch? Bricht alles um uns herum zusammen, weil wir uns zufrieden ins gemachte Nest gesetzt haben, nie gelernt haben zu widersprechen und schon beginnen uns benebeln zu lassen vom Wohlstand einer ganzen Generation? Eines ganzen Kontinents? Einer Welt heute, in der wir leben, manchmal nicht leben lassen "wollen" oder können, die komplett ihre Vernunft und Sprache verloren hat? Sind alle Vorbilder gestorben, ausgetauscht durch schöne leblose Hüllen von Menschen, die etwas symbolisieren, was uns früher mal bewegt hat? Und nun lassen wir nicht mehr zu, dass uns etwas bewegt? Nun wollen wir auch nicht mehr bewegt werden? Der Geist erstarrt völlig, wenn man ihn nicht bewegt, nicht selbstständig denkt und sich immer wieder in die passive Opferrolle hineinwirft, sich darin suhlt. Man vergeht daran, wenn man ein Leben lang stumm bleibt, wird belanglos und nicht erinnernswert. Was also soll sich ändern in unserem Leben? Manches muss jeder für sich selbst beschliessen und an sich selbst ändern, aber dann müssen wir überlegen, was wir gemeinsam erreichen wollen. Was uns alle betrifft, gemeinsame Ziele formulieren.
Eine ungelebte Demokratie ist eine Diktatur durch eine engagierte Minderheit.
Einige von uns dachten, wir hätten dies endlich überwunden und verstanden, dass man, auch wenn es nicht immer bequem ist, immer und immer wieder dagegen ankämpfen muss, dass es eines Tages soweit kommt, bzw irgendwo anders so bleibt. Irgendwo ist für irgendjemand eine Heimat und in der Gemeinsamkeit einer Generation sollte es keinen Irgendjemanden geben.
Natürlich wird es unbequem, unangenehm, steinig, lang und schwer, aber das sollte es immer wert sein, denn es geht um uns, um unsere Gegenwart, unsere Zukunft, unsere Kinder, unsere Welt, unsere Heimat.
Jeder Mensch hat die Pflicht, von seiner eigenen Stimme Gebrauch zu machen und wir gemeinsam haben die Pflicht für diejenigen zu sprechen, die nicht oder nicht mehr sprechen können.
Schweigend alles hinnehmen führt zu nichts, aussprechen, was unangenehm ist, ist der erste Weg zur Änderung. Jeder ist es sich selbst schuldig, zu formulieren, was oder wie er es haben möchte. Manche Meinungen sind unbeliebt, aber sie sind es trotzdem wert, ausgesprochen zu werden, allein deshalb, um aus der Lethargie aufzuwachen, die uns behindert, eine Zukunft zu haben.
Jeder einzelne von uns muss sich also überlegen: Was will ich? Und wenn wir es wissen, müssen wir es miteinander kommunizieren und feststellen, dass wir nicht alleine sind, um selbstbewusst und mächtig genug zu sein, um dafür auch zu kämpfen.
Niemand braucht jemand anderen, der einem sagt, was man will, wir müssen dringend lernen zu wollen, zu fordern, zu kämpfen, wo es sinnvoll ist.
Eine ungelebte Demokratie ist eine Diktatur durch eine engagierte Minderheit.
Einige von uns dachten, wir hätten dies endlich überwunden und verstanden, dass man, auch wenn es nicht immer bequem ist, immer und immer wieder dagegen ankämpfen muss, dass es eines Tages soweit kommt, bzw irgendwo anders so bleibt. Irgendwo ist für irgendjemand eine Heimat und in der Gemeinsamkeit einer Generation sollte es keinen Irgendjemanden geben.
Natürlich wird es unbequem, unangenehm, steinig, lang und schwer, aber das sollte es immer wert sein, denn es geht um uns, um unsere Gegenwart, unsere Zukunft, unsere Kinder, unsere Welt, unsere Heimat.
Jeder Mensch hat die Pflicht, von seiner eigenen Stimme Gebrauch zu machen und wir gemeinsam haben die Pflicht für diejenigen zu sprechen, die nicht oder nicht mehr sprechen können.
Schweigend alles hinnehmen führt zu nichts, aussprechen, was unangenehm ist, ist der erste Weg zur Änderung. Jeder ist es sich selbst schuldig, zu formulieren, was oder wie er es haben möchte. Manche Meinungen sind unbeliebt, aber sie sind es trotzdem wert, ausgesprochen zu werden, allein deshalb, um aus der Lethargie aufzuwachen, die uns behindert, eine Zukunft zu haben.
Jeder einzelne von uns muss sich also überlegen: Was will ich? Und wenn wir es wissen, müssen wir es miteinander kommunizieren und feststellen, dass wir nicht alleine sind, um selbstbewusst und mächtig genug zu sein, um dafür auch zu kämpfen.
Niemand braucht jemand anderen, der einem sagt, was man will, wir müssen dringend lernen zu wollen, zu fordern, zu kämpfen, wo es sinnvoll ist.
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